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FAQ zum Thema DBU-Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen

Ergänzung vom 26.10.2020

Kann man von Sportlern, die in einem ausländischen Risikogebiet waren, das Ergebnis eines PCR-Tests verlangen?

Für Sportler, die sich in einem als Risikogebiet eingestuften Land aufgehalten haben und nach Deutschland einreisen, gelten die Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes. Sofern für die Einreise eine Testpflicht besteht, hat der Sportler bei Teilnahme am DBU-Sportbetrieb das negative Testergebnis 14 Tage nach Durchführung des PCR-Tests mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Andernfalls ist der Sportler nicht spielberechtigt.

Stand der Fragen und Antworten: 21.10.2020

Warum wird der Sportbetrieb seitens der DBU fortgeführt?

Im März 2020 musste der DBU-Sportbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie zunächst vollständig eingestellt werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat zusammen mit seinen Verbänden und der Sportministerkonferenz als Vertretung der Politik erhebliche Anstrengungen unternommen, auch in Zeiten der Corona-Pandemie Möglichkeiten für die weitere Sportausübung zu schaffen. Auf dieser Grundlage bewertet die DBU unter Berücksichtigung des tagesaktuellen Geschehens laufend, ob es noch sinnvoll ist, den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten. 

Neben den gesundheitlichen Risiken sind dabei auch die – teilweise bis zur Existenzgefährdung gehenden – Beeinträchtigungen unserer Vereine mit zu berücksichtigen.

Letztlich sind alle Beteiligten dazu aufgefordert, eigenverantwortlich mit dazu beizutragen, dass durch Einhaltung der jeweils geltenden Regelungen zur Infektionsvermeidung das Risiko weitestgehend minimiert werden kann. 

Sollte dies nicht mehr gewährleistet werden können, werden seitens der DBU die notwendigen Schritte veranlasst.

Darf ich als ausländischer Sportler am Mannschaftssportbetrieb der DBU teilnehmen?

Sehen die Einreisebestimmungen nach Deutschland vor, dass vor Einreise ein PCR-Test (nicht älter als 48h) durchgeführt werden muss, darf ein Sportler nur dann am Sportbetrieb teilnehmen, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt.

Muss ich als ausländischer Sportler das Ergebnis des PCR-Tests mitführen?

JA, das Ergebnis muss beim jeweiligen Spieltag vorgezeigt werden.

Wie alt darf ein PCR-Test sein?

Der ggf. erforderliche PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein.

Dies bedeutet bspw., dass ein Sportler, der am Freitag, um 18 Uhr nach Deutschland einreist (also die Grenze überquert), frühestens am Mittwoch davor, um 18 Uhr den PCR-Test durchführen lassen kann.

Warum gibt es eine „Konzeption zum Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben“?

Gemäß Vereinbarung zwischen dem DOSB und der Sportministerkonferenz der Länder waren die Sportverbände gefordert, Konzepte zu entwickeln, die es ermöglichen, den Sportbetrieb in Deutschland trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin aufrecht zu erhalten.

Die von allen DOSB-Verbänden entwickelten Konzepte wurden seitens des DOSB hinsichtlich der Vereinbarkeit mit seinen „Leitplanken“ geprüft und genehmigt.

Nur mit der Umsetzung und Einhaltung dieses Konzeptes kann der Sportbetrieb aufrechterhalten werden: Link zum Dokument.

Welche Hygienevorschriften gelten beim Billard (Training und Punktspiel)?

Es gelten die AHA+A+L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, App, Lüften) sowie die von den örtlich zuständigen Ordnungsbehörden erlassenen Anordnungen. Ergänzend sind nachfolgende Regelungen zu beachten:

1. Nach Betreten der Sportstätte sind die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen.

2. Vor Beginn eines jeden Billardspiels sind die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen.

3. Auf körperlichen Kontakt (Händeschütteln, Abklatschen, Umarmungen etc.) ist zu verzichten.

4. Im Rahmen des Wettbewerbes (Sitzplatz und Billardtisch) brauchen die beteiligten Sportler und evtl. zum Einsatz kommende Schiedsrichter bzw. Schreiber keine Alltagsmaske zu tragen, soweit die Abstandsregeln eingehalten werden können.

5. Es dürfen sich nur max. 2 Sportler gleichzeitig an einem Billardtisch aufhalten.

6. Eventuell notwendige Bandenentscheide sind Sportler getrennt an Kopf- und Fußbande auszuführen.

7. Sportler benutzen keine Hausqueues oder Queues fremder Personen.

8. Bandenrahmen, Billardkugeln, Hilfsqueues, Dreiecke etc. sind regelmäßig zu desinfizieren.

9. In der Spielstätte anwesende Personen haben die Abstandsregel zu beachten und – soweit sie sich nicht an einem Sitzplatz befinden – eine Alltagsmaske zu tragen.

10. Sofern Zuschauer nach den Vorgaben der örtlich zuständigen Ordnungsbehörden zugelassen sind, muss die Kontaktverfolgung dokumentiert werden.

Müssen beim Spieltag Listen der anwesenden Personen geführt werden?

JA, sofern die Vorgaben der örtlich zuständigen Ordnungsbehörden dies erfordern.

Welche innerdeutschen Gebiete gelten als Risikogebiete?

Die DBU orientiert sich an den Daten des täglich um Mitternacht aktualisierten RKI-Dashboard. Rot gekennzeichnete Gebiete (also über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) gelten als Risikogebiete: Link zum RKI-Dashboard.

Welche Anzeichen gibt es für eine möglich COVID-19-Erkrankung?

Laut FAQ des Bundesgesundheitsministeriums „Coronatests bei Einreisen nach Deutschland:

- Atemnot
- neu auftretender Husten
- Fieber
- Geruchs- oder Geschmacksverlust 

Übernimmt die DBU Kosten, wenn Spieltage ausfallen?

NEIN, bei der Buchung von Reisen bzw. Unterkünften sollten kostenfreie Stornierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Die DBU haftet nicht für evtl. entstehende Kosten aufgrund kurzfristig erforderlicher Stornierungen.

Unter welchen Bedingungen werden Spieltage verlegt?

Spieltage, an den Mannschaften beteiligt sind, deren Spielstätte in einem ausgewiesenen Risikogebiet liegt, werden in Abstimmung zwischen dem zuständigen DBU-Sportwart und den beteiligten Mannschaften verlegt.

Wird die Ersatzspielerregelung wegen Corona ausgesetzt?

NEIN, nicht einsatzfähige Sportler werden durch die gemeldeten Ersatzsportler ersetzt. Die aktuell gültigen Regelungen bzgl. des Einsatzes von Stamm- und Ersatzsportlern bzw. ausländischen Sportlern sind unverändert anzuwenden, was bedeutet, dass Nach- bzw. Ummeldungen nicht möglich sind.

Was passiert, wenn Behörden eine Spielstätte schließen?

Wenn die Spielstätte einer Heim- oder Gastmannschaft aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen wurde, wird der Spieltage der beiden Mannschaften verlegt. 

Sollte es aufgrund einer behördlichen Anordnung zur Absage eines Spieltages kommen, sind die Gastmannschaft sowie der DBU-Sportwart unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntgabe dieser Anordnung, zu informieren.

Wer informiert die Gastmannschaft im Mannschaftssportbetrieb über bestehende Vorgaben am Spielort?

Im Mannschaftssportbetrieb der DBU ist es erforderlich, dass die Heimmannschaft die Gastmannschaft informiert, welche Vorgaben und Hygienekonzepte am jeweiligen Spielort aktuell gültig und einzuhalten sind. Ergeben sich dann bis zum Spieltag weitere Änderungen, sind diese ebenfalls unverzüglich mitzuteilen.

Dürfen Grands Prix im Risikogebiet stattfinden?

NEIN.

Dürfen Sportler, die in einem Risikogebiet wohnen, an einem Grand Prix teilnehmen?

NEIN.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zu Spieltagsverlegungen auf Bundesebene habe?

Ansprechpartner für diese Fragen ist der zuständige DBU-Sportwart.

Auf dieser Seite fehlt eine wichtige Frage. Wohin wende ich mich?

Sollte eine Frage zum Thema "DBU-Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen" hier nicht beantwortet sein, schickt eine E-Mail an corona@billard-union.de.

 

 

 

 

 


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