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Ausbildung von Jugendschiedsrichter*innen

Die DBJ möchte sich in den kommenden Spielzeiten intensiver für die Förderung von Jugendschiedsrichter*innen in der Breite unserer Spielarten einsetzen. 

Die Herabsetzung des Mindestalters für Schiedsrichter*innen haben wir deshalb per Antrag erwirken können. 



Ausbildung Jugendschiedsrichter (C-Lizenz)

Von einem akuten Nachwuchsmangel ist das Schiedsrichterwesen im Billardsport betroffen.Daher hat sich der Jugendvorstand auf die Fahne geschrieben, dieses Thema, in seiner „DBJVision 2030“, zu behandeln. Schließlich sitzt mit der stellvertretenden Vorsitzenden auch eine
aktive A-Schiedsrichterin im Jugendvorstand.

Wir möchten nicht nur den Nachwuchsmangel bekämpfen, sondern zusätzlich die Attraktivität des Schiedsrichterwesens steigern und auf die Zielgruppe angepasste Angebote initiieren. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht darüber hinaus, motivierte Jugendschiedsrichter*innen
in einem Team bestens auszubilden, und Grundkenntnisse des Regelwerks für alle jungen Menschen zugänglich zu machen.

Damit auch junge Mitglieder der Landeskader Kenntnisse über die Regeln des Billardsportes erfahren, empfiehlt der Jugendvorstand die Teilnahme von Jugendsportler*innen an den Schiedsrichterlehrgängen. Denn auch die darin festgehaltenen Grundkenntnisse bieten die Grundlage für ein Wissen, dass eine große Rolle für die Entwicklung der Talentschmiede der
Deutschen Billard-Union spielen kann.

Mindestalter

Mit unserem Antrag an das Präsidium haben wir erwirken können, dass der Einsatz von Jugendschiedsrichtern bei zentralen sowie dezentralen nationalen Wettbewerben und Meisterschaften künftig auf ein Mindestalter von 14 Jahren herabgesetzt wurde. Die jungen
Schiedsrichter*innen können im Rahmen der Deutschen-Jugendmeisterschaften für ihre Eignung geprüft werden. Bisher lag die Grenze hierbei in den Spielarten zwischen 16 und 18-
Jahren.

Ausbildung und Prüfung

Um als Jugendschiedsrichter*in (C-Lizenz) ausgebildet werden zu können, muss grundsätzlich jede/r Anwärter*in eine Vereinszugehörigkeit vorweisen, Interesse am Billardsport haben und sofern er/sie kein/e Kadersportler*in ist, die Bereitschaft mitbringen im Landesverband oder
auf Bundesebene eingesetzt zu werden.

Anmeldung
Nach wie vor sind die dem Landesverband angeschlossenen Vereine verantwortlich für die Meldungen von geeigneten Interessenten. Die Termine für den Anmeldezeitraum werden in der BillardArea unter: Ausbildung von Jugendschiedsrichtern
http://portal.billardarea.de/content/aus-fortbildung zu finden sein.


Kostenübernahme
Die Deutsche Billard-Union übernimmt die Übernachtungs-, Verpflegungs- und Reisekosten.

Ausbildung Karambol/Kegel
Organisatoren:
Deutsche Billard-Jugend, BSO Karambol Stefan Andres, BSO Kegel Lothar Friebel

Orte:

Ob die Lehrgänge letztlich dezentral oder zentral stattfinden entscheidet die Teilnehmerzahl.

Teilnehmer*innen:

Maximal 8 und minimal 4 Teilnehmer

Zeitaufwand und Inhalte:

2 Ausbildungstage, 15 Unterrichtseinheiten (1 Einheit ? 45 Minuten)
Der erste Ausbildungstag beinhaltet vorwiegend theoretische Kenntnisse (Verbandsstruktur Billard, Materialnormen, Aufgaben und Pflichten der Schiedsrichter, Ausrüstung und Anwendung).
Am zweiten Tag werden mit Simulationen praktische Erfahrungen am Billardtisch gemacht (Regelwerk/Regularien Karambol/Kegel, aktives schiedsrichten am Tisch). Die Prüfung wird zum Abschluss abgenommen und kann in Zusammenhang mit einer Einzeloder Teammeisterschaft durchgeführt werden.

Ausbildung Pool
Organisatoren:
Deutsche Billard-Jugend, BSO Pool Christine Blatt

Orte:

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit an vier Standorten in Deutschland pro Jahr
teilzunehmen.

Teilnehmer*innen:

Maximal 8 und minimal 4 Teilnehmer

Zeitaufwand und Inhalte:

2,5 Ausbildungstage, 20 Unterrichtseinheiten
Die ersten beiden Tage beinhalten vorwiegend theoretische Kenntnisse (Verbandsstruktur Billard, Materialnormen, Aufgaben und Pflichten der Schiedsrichter, Ausrüstung und Anwendung).
Am zweiten Tag werden mit Simulationen praktische Erfahrungen am Billardtisch gemacht (Regelwerk/Regularien Pool, aktives schiedsrichten am Tisch). Die Prüfung wird zum Abschluss im Rahmen einer Einzel- oder Teammeisterschaft
durchgeführt.


Ausbildung Snooker
Organisatoren:
Deutsche Billard-Jugend, BSO Snooker Thorsten Müller

Orte:

Ob die Lehrgänge letztlich dezentral oder zentral stattfinden entscheidet die Teilnehmerzahl.

Teilnehmer*innen:

Maximal 8 und minimal 4 Teilnehmer

Zeitaufwand und Inhalte:

2 Ausbildungstage, 16 Unterrichtseinheiten

Der erste Tag beinhaltet die theoretische Ausbildung (Verbandsstruktur Billard, Regelkundekurs inkl. Materialnormen sowie Aufgaben und Pflichten der Schiedsrichter) mit schriftlicher Prüfung (Fragebogen mit multiple choice Fragen). Am zweiten Tag werden mit Simulationen praktische Erfahrungen am Billardtisch gemacht (optimaler Standort am Tisch in verschiedenen Spielsituationen, Ausrüstung und Anwendung,
aktives schiedsrichten am Tisch). Die praktische Prüfung wird zum Abschluss im Rahmen einer Einzel- oder Teammeisterschaft
durchgeführt (Leitung eines Best-of-3-Matches mit Feedback durch den Prüfer nach dem ersten Frame).

Einsätze und Karriere

Nach einer abgeschlossenen Prüfung, stehen den lizenzierten Jugendschiedsrichter*innen Möglichkeiten für Einsätze in allen Ligen der Landesverbände offen. Im Rahmen einer Prüfung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften kann auch eine B-Lizenz erworben werden, mit der auch Einsätze bei den Deutschen Meisterschaften möglich sind.

Um den qualifizierten Jugendschiedsrichter*innen auch Möglichkeiten zu bieten, internationale Erfahrungen zu sammeln, sind Kooperationen mit der Confederation Europeenne de Billard (CEB) European Pocket Billard Federation (EBPF) und der European Billiards and Snooker Association (EBSA) geplant. Allerdings ist hierfür bisher ein Mindestalter von 18 Jahren vorgesehen.

Vorteile als Schiedsrichter*in

Neben diesen materiellen Reizen, gibt es selbstverständlich auch den Gewinn der Geselligkeit, Teambuilding und viele schöne Fahrten oder Reisen. Einen besonderen Reiz bietet langfristig der Kontakt zu Billardstars nationaler und internationaler Kader.

Schulische und berufliche Vorteile

1. Die Zusammenarbeit mit einem Schiedsrichterteam erfordert Teamfähigkeit, die auch im schulischen und beruflichen Leben von Nutzen sein können.

2. Besondere Stressmomente in Spielsituationen fördern den gelassenen Umgang mit Stresssituationen.

3. Entscheidungen müssen oft in sehr kurzer Zeit getroffen werden, welche ein gutes Auge und Präzision schulen.

4. In dem die Entscheidungshoheit im Spiel bei dem oder der Schiedsrichter*in liegt und diese zu ihren Entscheidungen stehen müssen, profitiert davon auch das Selbstbewusstsein.

Betreuerschulungen

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